Sportschützen Glarnerland

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Sportschützen Glarnerland haben die Feuertaufe hinter sich

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Vergangenes Wochenende erlebte die erste Mannschaft der Sportschützen Glarnerland beim Auf-/Abstiegswettkampf der Kleinkaliber Mannschaftsmeisterschaft nebst schönen, auch einige bittere Momente.
 
a.e. – Voller Hoffnung reiste die erste Equipe der Sportschützen Glarnerland nach Schwadernau um sich in die höchste Schützenliga der Schweiz zu schiessen. Während die meisten Schützen bereits mit Finalerfahrung im Rucksack aus der Indoorszene anreisten, spürte man beim einen oder anderen Vereinsmitglied die Nervosität. Doch auch für die Geübten war dieser Final auf die 50 Meter Distanz Neuland. So versuchten sie gemeinsam das Beste aus der Angelegenheit heraus zu holen.

Glarnerland 1: Das Lachen verging den Glarnern trotzdem nicht

Fulminanter Start
Das taten sie dann auch. Von den Glarnern ist bekannt, dass sie die anderen Teams jeweils gleich zu Beginn überrumpeln. Auch an diesem Wettkampf, bei dem drei Runden geschossen wurden und am Ende das Gesamttotal über Aufstieg oder Verbleib entschied, legten die Glarner los wie die Feuerwehr. Roman Portmann mit 198 Punkten, André Eberhard (197), Lars Kamm und Rolf Lehmann (beide 196), Jürg Fischli und Andreas Stüssi (beide 194), Mischa Armati (193) und Roland Weyermann (191) schossen sich mit 1559 Ringen hinter Alterswil 2 (1562) auf den sehr guten zweiten Zwischenrang.

Die Pannenserie begann
Die Glarner Equipe hatte Blut geleckt. Sie merkten, dass das ihr Tag werden könnte und sie die übrigen drei Teams im Griff hatten. Sie wollten in der zweiten Runde zum Angriff blasen. Doch der Schuss ging wortwörtlich daneben. Mischa Armati musste mit einem Nuller Lehrgeld bezahlen. Doch der junge Hinterländer fing sich nach seiner Misere bemerkenswert auf und beendete die zweite Runde mit 181 Ringen. Es wären nicht die Glarner Schützen, hätten sie nach diesem Lapsus den Kopf hängen gelassen. Das Team glaubte dennoch an einen Erfolg. Jürg Fischli startete mit nur einem Verlustpunkt zum Angriff. Andreas Stüssi (196), Roland Weyermann, Roman Portmann und André Eberhard (alle 195) sowie Lars Kamm und Rolf Lehmann (beide 193) erreichten doch noch 1547 Zähler. Alterswil 2 zog davon. Auch Gossau überholte die Glarner. Zweisimmen hingegen blieb mit 1545  Ringen gar dahinter.

Der definitive K.o.-Schlag
Die Spannung stieg in der letzten Runde ins Unermessliche. Die Schützen merkten, dass sie gut in Fahrt sind. So war gar von einem neuen Vereinsrekord die Rede. Doch da übernahmen sich die Glarner wohl etwas. Der Start von Rolf Lehmann verlief mit 198 Punkten wunschgemäss. Roman Portmann der ebenfalls in der ersten Ablösung schoss, beendete mit seinen letzten beiden Schüssen jegliche Aufstiegsträume. Mit einer 6 und einer 7 konnte er sich gerade mal noch 186 Zähler gutschreiben lassen. Diesen weiteren Rückschlag konnte nicht mehr wettgemacht werden. Ausser Mischa Armati der mit 193 Ringen wieder Tritt fand, brach die Mannschaft in sich zusammen. André Eberhard (194), Lars Kamm (193), Andreas Stüssi (192), Jürg Fischli (191) und Roland Weyermann (190) mussten 1537 Punkte hinnehmen. Letzend fehlten Glarnerland 1 gerade mal 13 Punkte für den Aufstieg in die Nationalliga A. Doch sie waren sich einig, dass die Feuertaufe nun absolviert war und es im nächsten Herbst ein Wiedersehen geben wird. 

Resultate:
1. Alterswil 2 4693 (1562/1562/1569). 2. Zweisimmen 4656 (1558/1545/1553). 3. Gossau 4651 (1550/1561/1540). 4. Glarnerland 4643 (1559/1547/1537). Alterswil steigt auf, Zweisimmen verbleibt in der NLA.

 
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