Alles bleibt wie es war – Luftgewehrschützen chancenlos
Wie im Vorfeld bekannt wurde, mussten die Sportschützen Glarnerland mit zwei ersatzgeschwächten Teams nach Avenches reisen. Beim Glarner Top Team fehlten mit Frantisek Smetana und Lio Wickihalder zwei Leistungsträger. Mit Mischa Armati und Andreas Stüssi konnte Klaus Honold auf zwei erfahrene Finalschützen zurückgreifen. Und doch war es kein Geheimnis, dass die beiden wohl kaum an die Leistung des Stammduos Smetana / Wickihalder anknüpfen würden können.
Viel fehlte nicht
Gegen Glarnerland läuft der ehemalige Kaderschütze Simon Beyeler jeweils regelrecht zur Hochform auf. Der Taferser Altinternationale brillierte bei den zwanzig Schuss auf Zehntelwertung mit 211.9 Punkten. Zum Vergleich: Das Glarner Zugpferd Jan Netusil brachte es auf 208.1 Ringe. Corinne Jöhl (205.2), Michael Köppel (205.0), Gina Landolt (204.9), Tim Landolt (202.6), Silvan Lendi (202.3), Andreas Stüssi und Mischa Armati (beide 198.9) verloren mit 1625.9:1640.9 Zählern gegen den Rivalen deutlich. "Diese 15 Punkte wären durchaus machbar gewesen", bilanzieren die mitgereisten Zuschauer. Mit dieser Hypothek mussten sie in der zweiten Runde gegen Thörishaus ran. Auch diesmal führte der Tscheche das Team an (209.6). Bis auf Gina Landolt (203.2) und Andreas Stüssi (195.4), welcher am Ende der ersten Passe massiv an Boden verlor, steigerten sich sämtliche Glarner. Tim Landolt (207.2), Corinne Jöhl (206.6), Michael Köppel (206.4), Silvan Lendi (203.5) und Mischa Armati (203.3) verbesserten sich auf 1635.2 Punkte. Dennoch gewann Thörishaus mit 1646.4 Ringen klar. Damit war für Glarnerland 1 bereits Feierabend. Der Schweizermeistertitel ging zum vierten Mal in Folge an Olten vor Nidwalden und Thörishaus.
Chancenlos am Finaltag
Nicht den Hauch einer Chance hatte Glarnerland 2 beim Aufstiegsfinal. Gegen Wettingen-Würenlos mussten die Glarner ein erstes Mal unten durch (1525.6:1606.4). André Eberhard (199.8), Petr Smol (194.8), Pia Freitag (194.7), Sandra Monney (194.5), Melanie Ricci (190.1), Jürg Fischli (187.8), René Müller (186.6) und Leonie Meier (177.3) bekamen den kühlen Wind zu spüren. Auch gegen das NLA-Team aus Altendorf sah das Bild nicht anders aus. Zwar steigerten sich Petr Smol (205.0), Sandra Monney (200.1), Jürg Fischli (198.0), André Eberhard (197.7), Pia Freitag (196.3), René Müller (193.5), Melanie Ricci (191.8) und Leonie Meier (168.0) im Gesamten (1550.4), doch gegen die Ausserschwyzer (1605.6) reichte es trotzdem nicht zum Sieg. Damit war auch für die zweite Glarner Equipe das frühestmögliche Ausscheiden besiegelt. Altendorf und Trun verbleiben in der NLA.