, Eberhard André

Schützen Cup's: Zehntel entschieden über die Titel

Mischa Armati und Gina Landolt entschieden die Cup Titel für sich – wenn auch nur mit Minimalabständen. Tim Landolt hatte in beiden Wettkämpfen mit Rang zwei das Nachsehen.

Die Sportschützen Glarnerland trugen den Liegend- wie auch Kniendcup in Näfels aus. Dabei kam es zu spannenden Direktbegegnungen, bei welchen auf teils sehr hohem Niveau gekämpft wurde.

Armati mit 200 Punkten

Beim Liegendcup musste Andreas Meier mit guten 196 Punkten in der Vorrunde eine Niederlage einstecken. Der Nordglarner unterlag dem Südglarner Mischa Armati, welcher das Maximum von 200 Ringen schoss. Auch Tim Landolt (199) entschied das Duell gegen Melanie Ricci (186) für sich. Patrick Hunold (194) gewann gegen Fritz Stucki (187) und André Eberhard (199) gegen René Müller (185). Gianni Albert (183) genoss ein Freilos. Die Viertelfinalauslosung verhiess für Meier wieder nichts Gutes. Nach Armati wartete nun Tim Landolt auf. Das Duell ging mit 100:96 Ringen erwartungsgemäss an den Näfelser. Ebenso klar war der Ausgang der Begegnung zwischen Gianni Albert und André Eberhard, welche Letzterer mit 98:88 gewann. Hingegen für Spannung sorgten Patrick Hunold und Mischa Armati. Die beiden duellierten sich mit 99:98 auf Augenhöhe – zugunsten von Armati. Im kommandierten Final wechselten die Ränge mehrmals. Zum Schluss war es aber der Hinterländer, welcher mit 103.4 Punkten zwei Zehntel mehr als Landolt erzielte. Rang drei ging an Hunold (102.5), welcher als bester Verlierer weiterkam. Eberhard (102.1) wurde auf den vierten Rang verbannt.

Doppelsieg für Landolt's

Der Kniendcup zog nicht dieselbe Teilnehmerzahl an wie liegend. Gerade mal vier Athleten wagten sich auf das Knie. Die Vorrunde dominierte noch Tim Landolt vor seiner Schwester und Mischa Armati sowie Andreas Meier. Letzterer verzichtete auf die Finalteilnahme und so kam es zum Wettkampf der Dreien, die zwei Punkte trennten. Gina Landolt zeigte sich finalstark – schoss 101.7 Ringe und somit 2.4 Punkte mehr als ihr Bruder. Damit gewann sie mit vier Zehntel Vorsprung. Mischa Armati lag nochmals 3.1 Zähler zurück und musste sich mit Rang drei zufriedengeben.